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Klaus-Joachim Wehrmann

Als beratender Ingenieur arbeite ich seit vielen Jahren mit Unternehmen verschiedenster Branchen zusammen.  Ich kenne die Theorie, wie ein Unternehmen in der Aufbau- und Ablauforganisation funktionieren soll, weiß aber auch um die große Bedeutung eines guten Betriebsklimas.

Als ausgebildeter Konfliktmoderator, Coach und Organisationsentwickler haben sich bei mir für diese Themen gute Antennen ausgebildet. Ich analysiere Konflikte im unternehmerischen Umfeld und verfüge über die Werkzeuge um diese aufzulösen.
Darüber hinaus biete ich Konzepte zum Konfliktmanagement an. Diese Beinhalten Komponenten von Managementsystemen und Konfliktlösungsansätzen. Dahinter steckt die Absicht, aus vergangenen Konflikten zu lernen und dadurch besser mit Konflikten umgehen zu können.

Konflikte sollen nicht vermieden werden. Was zählt, ist der richtige Umgang mit ihnen. Damit will ich meinen Beitrag zu einem aufrichtigen und wertschätzenden Miteinander in den Unternehmen leisten.   

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INTERVIEW


"Der emotionale Wendepunkt ist bei jeder Mediation etwas ganz besonderes."  Mehr über Klaus-Joachim Wehrmann erfahren Sie hier in unserem Mediatoren-Interview:

1. Wie kamen Sie zur Mediation?
Zunächst mal kam ich durch meine Beratungstätigkeit auf das Thema. Hier stieß ich immer wieder auf interne Konflikte, welche die Abläufe in den Unternehmen und somit auch meine Beratungsarbeit behinderten. Der eigentliche Auslöser war dann ein Artikel über die Mediation in der Süddeutschen Zeitung.

2. Was zeichnet für Sie Mediation aus?
Die hohe Eigenverantwortung der Konfliktbeteiligten.
Die Nachhaltigkeit der Lösungen – nachhaltig deshalb, weil diese von den Beteiligten selbst erarbeitet werden.
Die Offenheit und Transparenz der Vorgehensweise.

3. Seit wann befassen Sie sich mit dem Thema Mediation?
Seit 2010. 

4. Was ist Ihr Aufgabengebiet im Mediationszentrum Allgäu?
Konfliktmoderation, Konfliktmanagement und Organisationsentwicklung - vorwiegend in Unternehmen, aber auch in sonstigen Organisationen.

5. Blieb Ihnen ein ganz besonderer Moment in einer Mediation in Erinnerung? Wenn ja, welcher?
Ich nenne es den emotionalen Wendepunkt, der in jeder gelungenen Mediation auftritt. Es ist der Moment, in dem die Streitparteien offen aufeinander zugehen und wirklich versuchen, sich in den anderen hineinzudenken. Dieser Moment ist für mich bei jeder Mediation etwas ganz besonderes.

6. Haben Sie den Eindruck, dass sich die Mediation in Deutschland, insbesondere im Allgäu etabliert?
Ich habe den Eindruck, dass mehr und mehr Menschen mit dem Begriff Mediation etwas anfangen können. Mittelfristig wird sie sich etablieren. In meinem Bereich sind es derzeit eher die großen Unternehmen, die dem Thema gegenüber offen sind. In kleinen und mittleren Betrieben gibt es da sicher noch Entwicklungsbedarf. 

7. Hat die Mediation bei Ihnen persönlich etwas bewirkt?
Die Frage kann ich eindeutig mit einem Ja beantworten. Wenn man die Muster hinter den Konflikten erkennt, dann geht man differenzierter mit diesen um. Man sieht die Welt aus einem anderen Blickwinkel… vielleicht auch mit etwas mehr Distanz. Ich habe das Gefühl, dass sich das positiv auch auf meine eigene Streitkultur auswirkt. Ob das wirklich so ist, müssen Sie meine Frau fragen.